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Lijiang liegt im Nordwesten der Provinz Yunnan in einer Gegend, in der
hauptsächlich Angehörige der Naxi-Nationalität
leben. Die Stadt wurde um 1126 in der späten Song-Zeit
erbaut. Im Jahr 1253 stationierten hier Kubilei Khan und seine Truppen.
Lijiang wurde 1986 vom Staat in die ber¨¹hmten kulturhistorischen
Städte eingeordnet.
Die alte Stadt grenzt im Westen an den
Löwenberg
und im Norden an den Elefantenberg und den Berg des Goldenen Regenbogens. Hohe Gebirge
halten kalte Winde aus dem Nordwesten ab. Im S¨¹dosten ist eine ausgedehnte Ebene mit
fruchtbarem Boden. Durch die Stadt fliessen drei Fl¨¹sse. Die Strassen und Gassen sind mit
f¨¹nffarbigen Steinen, die aus dieser Gegend stammen, gepflastert. Es gibt zahlreiche
Steinbr¨¹cken und-ehrentorbögen aus der Ming- und Qing-Zeit. Breite Strassen und enge
Gassen sind wohlgeordnet. Die Wohnhäuser sind aus Ziegelsteinen, Holz und Dachziegeln
gebaut. In den Höfen der Häuser sind Blumen gepflanzt.
Die Dongba-Kultur ist die traditionelle Kultur der
Naxi-Nationalität. Die Dongba-Schrift hat ¨¹ber 1300 Schriftzeichen, die eine Art
primitiver Bilderschrifter darstellen. Es gibt mehr als 1400 Dongba-Sutras, die in dieser
Schrift geschrieben sind. Ihre Inhalte umfassen Themen der Religion, Philosophie,
Geschichte, Volkskunde, Literatur und Kunst, Astronomie, Medizin, Geographie, Zoologie und
Botanik sowie Tanz, Malerei und Musik.
Die ber¨¹hmten Wandmalereien in Lijiang wurden von
Malern der Han und Naxi sowie von tibetischen Malern und Malern weiterer
Nationalitäten geschaffen, Erhalten sind Wandmalereien im Dabaoji-Palast, der Liuli-Halle, dem
Dabao-Pavillon und dem Daj¨¹-Palast in Laihe, insgesamt 55 bemalte
Wände mit einer Gesamtfläche von 139,22 qm. Die grösste bemalte Wand ist 2,07 m hoch und 4,48 m breit.
Darauf sind insgesamt 600 Menschen dargestellt. |